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Zu schön, um wahr zu sein? Ein Gespräch zwischen Konrad Paul Liessmann, Kia Vahland und Klaus Albrecht Schröder

Über Jahrhunderte war die Kunst die Instanz des Schönen, galt oftmals gar als das Schöne selbst. Einigen zeitgenössischen Kunstschaffenden könnte man hingegen eine Schönheitsphobie unterstellen: Um keinen Preis wollen sie unter Verdacht geraten, ihre Werke seien bloß dekorativ. Um die Auseinandersetzung mit dem Schönheitsbegriff kommen jedoch auch heutige Künstlerinnen und Künstler nicht herum, sei es in Form ihrer Kritik an Werbung, Medien und gängigen Schönheitsnormen oder auch in Gestalt einer Provokation durch die bewusste Hinwendung zum vermeintlich Hässlichen.

Unter dem Titel »Zu schön, um wahr zu sein? Schönheit, Schein und das Wahre in der Kunst« diskutiert Kulturredakteurin Kia Vahland, »Süddeutsche Zeitung«, mit dem Philosophen Konrad Paul Liessmann und Albertina-Direktor Klaus Al­brecht Schröder Idee und Funktion der Schönheit in der Kunst.


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