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Queere Ästhetik – Matti Bunzl im Gespräch mit dem Historiker George Chauncey

Seit Susan Sontag in den 1960ern versucht hat, die schwule Ästhetik des Camp zu anatomisieren, schwelt die Debatte über »das Homosexuelle« in der Kunst. Gibt es eine queere Kultur? Und wenn ja, was sind ihre Attribute? Im Zusammenhang mit der Ausstellung »Sex in Wien« erörtert Matti Bunzl, Direktor des Wien Museum, diese Frage mit dem Historiker George Chauncey, Professor an der Yale University und weltweit führender Experte zur schwulen Geschichte, der mit seiner epochalen Studie »Gay New York. Gender, Urban Culture, and the Making of the Gay Male World, 1890–1940« die moderne lesbisch-schwule Geschichtsschreibung begründet hat. Nachdem er sein Fachwissen jahrelang dem – letztlich erfolgreichen – Kampf für Gay Marriage gewidmet hat, arbeitet Chauncey derzeit an der mit Spannung erwarteten Fortsetzung der Studie.


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