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Installation: aus.büxen: Die Präsenz der Abwesenheit

Stadt ist Dichte und Differenz. Sie wird durch ein System mehr oder minder durchlässiger Filter reguliert. Oft mit nicht mehr als wenigen Zentimetern, gar Millimetern Materie werden zuweilen hochgradig verschiedene Programme räumlich und zeitlich parallel zueinander organisiert. Die Filter sind das Resultat komplexer innerer und äußerer Einflüsse und repräsentieren als differenzierende Zonen das Spannungsfeld gesellschaftlichen Verhandelns und Wirkens. Oftmals sehr exponiert und präsent, fungieren diese Zonen als Kontaktstellen und als Orte des Übergangs zum anderen. Diese Schwellen bilden in ihrer ambivalenten Funktion den Ausgangspunkt der Installation. Durch die Wechselwirkung zwischen Innen und Außen sollen Phänomene der Stadt erfahrbar gemacht werden.
Realisiert wird die Arbeit von dem aus Studierenden der Architektur bestehenden Wiener Kollektiv aus.büxen, dessen Fokus auf Interventionen im Forschungsgebiet des öffentlichen Stadtraumes liegen und das unter anderem für das Mobile Stadtlabor der TU Wien mitverantwortlich zeichnet.


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