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ACHTUNG VERANSTALTUNG ABGESAGT! Franz Graf auf der Suche nach den schönsten Dingen der MAK-Sammlung

Oft gilt es auch in der Kunst, das Schöne nicht unbedingt zu produzieren, sondern es zu finden. Ob man sich deshalb gleich auf die Suche danach begeben muss oder ob die Schönheit ohnehin ins Auge springt, sei in den Raum gestellt. Objekte angewandter Kunst scheinen uns aufzufordern, die Idee des Schönen in Gesten des Alltagslebens zu erkennen und sie darüber hinaus zu kultivieren. In ihrer Selbstverständlichkeit erweckt Schönheit häufig den Eindruck, gegen Fragen nach ihrer Relevanz immun zu sein. Hinsichtlich der Funktion von Objekten oder inhaltlicher Anliegen künstlerischer Diskurse erscheint sie oft auch als nebensächlich. Dennoch drängt sich speziell im Bereich der Kunst das Interesse an der konkreten und oft vordergründigen Zweckmäßigkeit des Gefallens auf. Und wie steht dieses Gefallen in Beziehung zur augenscheinlichen Gebrauchslogik der Dinge? Schönheit ist dabei im Gegensatz zur oberflächlichen materiellen Beschaffenheit keine Eigenschaft von Objekten, vielmehr bezeichnet sie ein Urteil von Subjekten.

Das MAK lädt vier Kunstschaffende und zugleich Betrachtende ein, sich in der MAK-Sammlung auf die Suche nach »schönen Dingen« zu begeben. In jeweils 45-minütigen Führungen, die von Janina Falkner, MAK-Sammlung Gegenwartskunst, moderiert und begleitet werden, wählen Franz Graf, Constantin Luser, Eva Schlegel und Sofie Thorsen Objekte aus und sprechen über ihre Zugänge, ihre Blickweisen auf das Schöne und dessen Bedeutung in ihrer spezifischen künstlerischen Praxis.

Treffpunkt: MAK-Säulenhalle


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