Event

Ausstellung: Grauer Alltag mit einem Schuss jugendlichen Leichtsinn

Willy Puchner, Liebe im Alter, 2008–2010 © Willy Puchner

Eröffnung: Sa., 19. Nov. 2016, 17.00 Uhr

Schauen Sie in ein Gesicht, z. B. auf Rembrandts Selbstporträts. Die Physiognomie altert, und mit ihr das zweite Gesicht, die Vision dahinter … Der gealterte Rembrandt zeigt eine dramatische Tiefe und Brechung, die Generationen ergriffen hat. Die Künste machen vor, wie man Sehgewohnheiten, festgefügte Bilder und Stereotypen verändern kann.
Die neuen Alten, die Avantgardisten, haben ihre Gestaltungsmacht entdeckt. Altern, wachsen, weiser werden – eine Phase einer zweiten Entfaltungs- und Reifezeit. Reifen bedeutet Ballast abzuwerfen, sich in Wahrhaftigkeit zu üben. Ein gereifter Mensch ist „umfassend schön“, da durch Erfahrung optimiert.

Mit Werken von: Maria Hanl, Miriam Laussegger, Ina Loitzl, Elfriede Mejchar, Karin M. Pfeifer, Willy Puchner, Christiane Spatt
Im Projektspace: Wojciech Krzywobłocki, „Negativ Positiv“

Ein Kooperationsausstellungsprojekt mit dem k-Haus Wien


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